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Als die Grafen von Güssing 1327 von den Ungarn in der
Güssinger Fehde geschlagen wurden, gehörte
das Inzenhofer Gebiet dem Güssinger Grafen Heinz. Nach ihm
wurden seine Untertanen Hienzen genannt und daraus ging vermutlich
der Ortsname Hienzenhof hervor.
1336 wird das Gebiet von Inzenhof in einer Urkunde erstmals
erwähnt.
Die Besitzer des Inzenhofer Gebietes wechselten mehrmals - grösstenteils
gehörte es jedoch den ungarischen Batthyanys.
1750 hatte Inzenhof 517 Einwohner und 50 Häuser - es
wohnten also im Durchschnitt mehr als 10 Personen in den damals
winzigen Häusern. Die Armut der Bevölkerung war gross.
1920 haben Tschanigraben und Inzenhof einstimmig zur Zugehörigkeit
zu Österreich gestimmt.
1971 wurden Inzenhof und einige andere Gemeinden zur Gemeinde
Neustift bei Güssing vereinigt.
Seit 31. 05. 1991 ist die Gemeinde Inzenhof wieder politisch
selbstständig.
Die 597ha grosse Gemeinde liegt auf 260m Seehöhe, hat 336
Einwohner und das Klima ist ausserordentlich mild.
Bunte Blumenwiesen, Weingärten, Felder und Wälder
umgeben das Dorf.
Frühmorgens können Sie Rehe äsen, Vögel
zwitschern, Störche stolzieren sehen. Einmalige Pflanzen,
wie die geschütze Schachblume, Trollblume und viele mehr, zeigen,
daß hier noch eine heile Welt vorhanden ist.
In den umliegenden Weingärten reift unter anderem auch
der mittlerweile wieder zum Verkauf zugelassene Uhudler,
der im Geschmack an Waldbeeren erinnert.
Zum Teil noch gut erhaltene Weinkeller im Fuchsgraben und
Kranichgraben, erbaut aus Lehm und Holz mit Stroheindeckung laden
zu einem gemütlichen Heurigenbesuch ein.
Auch für sportlich Interessierte hat Inzenhof einiges zu bieten:
Fußball und Tennis wird bei uns gespielt.
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